Dieses Lernziel bedeutet, dass ihr euch sicher in der Anwendung zentraler grammatischer Strukturen des Französischen bewegen sollt, um komplexere Texte zu verstehen und selbst zu formulieren – etwa in Aufsätzen, Diskussionen oder Analysen. Dafür müsst ihr nicht nur die wichtigsten Zeiten (wie Passé composé, Imparfait, Futur simple oder Subjonctif) korrekt bilden und einsetzen können, sondern auch ihre Nuancen erkennen, etwa den Unterschied zwischen *passé composé* und *imparfait* zur Beschreibung von Handlungen in der Vergangenheit. Zudem solltet ihr sicher mit Pronomen (Objekt-, Relativ- und Possessivpronomen), der Satzstellung in Nebensätzen und der Verwendung von Präpositionen umgehen, um flüssige und idiomatisch korrekte Sätze zu bilden. Wichtig ist auch, dass ihr grammatische Fehler nicht nur vermeidet, sondern sie gezielt korrigieren könnt, etwa durch Rückgriff auf Regeln oder Analogien zu bekannten Strukturen. Letztlich geht es darum, Grammatik nicht isoliert zu lernen, sondern als Werkzeug zu nutzen, um eure Ausdrucksfähigkeit in allen Kompetenzbereichen (Hören, Sprechen, Lesen, Schreiben) zu stärken.