Wenn du eine gute Präsentation halten willst, musst du erstmal überlegen, **für wen** du sprichst – so wie du beim Fußballspiel den Ball nicht einfach irgendwo hin schießt, sondern zu deinem Mitspieler passt. Du solltest wissen, ob deine Zuhörer zum Beispiel deine Mitschüler sind, die schon viel über das Thema wissen, oder jüngere Kinder, die noch nie davon gehört haben. Dann musst du deine Sprache anpassen: Bei kleinen Kindern erklärst du schwierige Wörter wie *„Präsentieren“* einfach mit *„etwas zeigen und erzählen“*, so wie du einem Erstklässler sagst *„Hund“* statt *„Canis lupus familiaris“*. Wichtig ist auch, dass du nicht einfach nur vorliest, sondern mit deiner Stimme und Gesten zeigst, worum es geht – so wie du beim Vorlesen eines spannenden Buches laut wirst, wenn etwas Gefährliches passiert, und leise, wenn es traurig ist. Und zum Schluss solltest du deine Zuhörer fragen, ob sie alles verstanden haben, oder ihnen eine Aufgabe geben, bei der sie selbst etwas ausprobieren können, so wie beim Basteln, wo du am Ende sagst: *„Jetzt könnt ihr eure Tiere ausschneiden!“*