Dieses Lernziel verlangt von euch, den Entstehungsprozess eines Gebrauchsgegenstands als plastisches Objekt zu durchdringen, indem ihr zunächst seine **Funktion** analysiert – etwa wie ein Stuhl trägt oder ein Becher Flüssigkeit hält – und daraus Rückschlüsse auf die **Form** zieht. Ihr müsst verstehen, dass die Gestaltung nicht willkürlich erfolgt, sondern sich aus dem **Zweck** ableitet: Ergonomie, Materialeigenschaften und Nutzerfreundlichkeit bestimmen die Proportionen, die Silhouette oder sogar die Oberflächenstruktur. Praktisch bedeutet das, dass ihr eine **Idee** in eine konkrete, dreidimensionale Skizze oder ein Modell überführt, wobei ihr Skizzen, Pappmaché oder Ton nutzt, um Volumen, Stabilität und ästhetische Wirkung zu erproben. Dabei sind **Fachbegriffe** wie *Skulptur*, *Relief*, *Volumen* oder *Funktionalität* zentral, um eure Entwürfe präzise zu beschreiben und zu diskutieren. Entscheidend ist, dass ihr die Wechselwirkung zwischen **Form und Funktion** reflektiert und nachweist, wie euer Modell diese Verbindung optimal löst.