Wenn du ein Bild gestaltest, ist es wie ein Puzzle: Du musst entscheiden, wo du etwas hinzeichnest, damit es spannend oder ruhig wirkt. Eine **Horizontale** (das ist eine gerade Linie wie der Boden oder eine Tischkante) macht das Bild oft ruhig, so wie ein See bei Windstille. Eine **Vertikale** (eine Linie nach oben, wie ein Baum oder ein Turm) wirkt dagegen stark und aufrecht, wie ein stolzer Soldat. Mit **Diagonalen** (schräge Linien, wie eine Rutsche oder ein Dach) kannst du Bewegung zeigen, als würde etwas fallen oder fliegen.
Damit dein Bild Tiefe bekommt, brauchst du **Vorder-, Mittel- und Hintergrund**: Stell dir vor, du malst einen Wald – ganz vorne stehen die Bäume, in der Mitte sind kleinere Büsche und hinten verschwimmt alles im Nebel. Wenn du Dinge **überschneidest** (wie wenn ein Baum vor einem Haus steht), wirkt das Bild lebendig, weil es nicht flach aussieht. **Symmetrie** (wenn etwas links und rechts gleich ist, wie ein Schmetterling) gibt deinem Bild Harmonie, während **Asymmetrie** (wenn etwas ungleich ist, wie ein Vogel, der nur auf einem Ast sitzt) Spannung erzeugt. Am Ende geht es darum, diese Mittel so zu nutzen, dass dein Bild nicht langweilig, sondern interessant wird – wie ein guter Film, bei dem du mit den Augen „mitgehst“.