Dieses Lernziel verlangt von euch, experimentell mit verschiedenen Materialien wie Bleistift, Kohle, Tusche, Collagen oder digitalen Werkzeugen zu arbeiten, um durch gezielte Spuren – etwa Linien, Flächen oder Texturen – eigene Bildideen zu entwickeln. Ihr solltet verstehen, wie grafische Mittel wie Kontrast, Verdichtung oder Überlagerung wirken, um gezielt Stimmungen oder Aussagen zu erzeugen, und dabei bewusst zwischen Zufall und Steuerung abwägen. Wichtig ist, dass ihr lernt, eure Prozesse zu dokumentieren und zu reflektieren, um zu erkennen, wie Materialien und Techniken eure Gestaltungsentscheidungen beeinflussen. Dazu gehört auch, gezielt mit Fehlern oder unerwarteten Ergebnissen umzugehen, um sie als Impulse für die Bildfindung zu nutzen. Am Ende geht es darum, eine eigene, experimentelle Bildsprache zu entwickeln, die ihr bewusst einsetzen könnt – sei es in analogen oder digitalen Formaten.