Jesus erzählt in seinen **Gleichnissen** kurze Geschichten mit einer tiefen Botschaft – so wie wenn du deiner kleinen Schwester erklärst, warum sie nicht lügen soll, indem du sagst: *„Stell dir vor, du baust einen Turm aus Bauklötzen und er fällt immer wieder um, weil du die Steine falsch setzt – so geht es auch mit Lügen!“*. Hier geht es darum, dass Jesus mit solchen Bildern zeigt, wie Gott denkt und was er von uns Menschen erwartet. Du musst also zuerst verstehen, dass Gleichnisse **vergleichende Geschichten** sind, die eine klare Lehre haben, und dann herausfinden, was Jesus damit über Gott (z. B. dass er geduldig und barmherzig ist) oder über uns Menschen (z. B. dass wir manchmal Fehler machen, aber Gott uns trotzdem liebt) sagen will. Dafür solltest du ein paar bekannte Gleichnisse kennen, wie den *„Verlorenen Sohn“* oder den *„Barmherzigen Samariter“*, und üben, ihre Botschaften in eigenen Worten zu erklären – so wie du einem Freund beschreiben würdest, warum es wichtig ist, nett zu anderen zu sein.